Burn-Out, Depressionen und Co.: Die (Ex-)Fußballer litten an einer psychischen Erkrankung

Psychische Krankheiten sind in unseren Generationen weit verbreitet und lang kein Tabu-Thema mehr. Auch Profisportler hat es getroffen.

Viele Fußballspieler mussten mit einer psychischen Erkrankung kämpfen.
Quelle: IMAGO / Weckelmann

Psychische Erkrankungen machen vor niemandem Halt – auch nicht vor erfolgreichen Sportler*innen. Während Fußballer auf dem Platz oft als unerschütterlich gelten, sieht die Realität abseits des Spielfelds oft anders aus. Leistungsdruck, hohe Erwartungen und öffentliche Kritik können eine enorme Belastung sein. Viele (ehemalige) Profis haben offen über ihre Kämpfe mit Burn-Out, Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen gesprochen. 

Triggerwarnung: In diesem Artikel geht es um psychische Erkrankungen wie Burn-out und Depressionen. Falls dich diese Themen belasten, sei achtsam beim Lesen oder hol dir Unterstützung.

Beginnen wir nun auf der nächsten Seite ...

Oliver Kahn hatte zu Beginn der 2000er stark mit seiner Psyche zu kämpfen.
Quelle: IMAGO / Contrast
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#1 Oliver Kahn

Oliver Kahn war 2002 an einem absoluten Tiefpunkt: Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Brasilien, in dem er einen entscheidenden Fehler machte, brach der „Titan“ in sich zusammen. Im Podcast „Alles nur im Kopf“ berichtete er, wie er von Burn-Out und Selbstzweifeln geplagt war. „Mir schauten zwei Milliarden Menschen beim Versagen zu“, erinnert er sich. Der Druck, der jahrelange Leistungszwang und seine eigenen Fehler führten ihn in eine tiefe Krise. „Es hat alles enorm viel Kraft gekostet“, sagt er rückblickend. In dieser Zeit fiel es ihm sogar schwer, zu Hause „die Treppe hochzukommen“. Erst ein Therapeut half ihm, die Situation zu verstehen und besser damit umzugehen. „Arbeit an sich selbst, Perspektivwechsel“ – das war der Weg, den er beschritt. Heute setzt er sich dafür ein, dass die Krankheit ihre Stigmatisierung verliert. Der Fußballer möchte Betroffene ermutigen, sich Unterstützung zu suchen, statt „sich zusammenzureißen“. Kahn selbst tut das seit den späten 90er-Jahren. Er weiß: „Man braucht Ruhephasen, Auszeiten.“

Über seine Erfahrungen spricht Kahn auch in einer seiner Biografien „Ich. Erfolg kommt von innen“ .

Auch den nächsten ehemaligen Kicker traf es schwer ...

Ex-Profi Martin Amedick litt an Depressionen während seiner aktiven Fußballkarriere.
Quelle: IMAGO / pmk

#2 Martin Amedick

Martin Amedick, ehemaliger Fußballprofi, spricht heute offen über seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen im Leistungssport. „Da war eine innere Leere, eine Gefühllosigkeit“, beschreibt Amedick die ersten Anzeichen seiner Krankheit, die er 2010 während seiner Zeit als Kapitän beim 1. FC Kaiserslautern bemerkte gegenüber dem NDR. Trotz des Erfolges auf dem Spielfeld konnte er die Depression nicht verbergen. Amedick, der zunächst versuchte, seine Erkrankung zu verdrängen, spricht heute auf Kongressen und in Vorträgen über die Bedeutung der frühzeitigen Erkennung von Depressionen. „Ich wollte keine Medikamente nehmen, aus Angst, es könnte Auswirkungen auf meine Leistung haben“, erklärt er rückblickend. Erst nach 18 Monaten suchte er professionelle Hilfe und fand Erleichterung. „Durch die Einnahme eines Medikaments und eine Psychotherapie habe ich schnell wieder zu mir gefunden.“ Amedick betont: „Der Fußball wird sich nicht ändern, aber der Umgang miteinander muss sich verbessern.“ Er hofft, dass durch mehr Gespräche und Aufklärung die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen im Leistungssport verringert wird: „Es ist eine Stärke, sich zu öffnen und Hilfe zu holen.“

Der Druck im Fußball ist für viele wohl der entscheidende Punkt gewesen ...

Nils Petersen setzt sich dafür ein, dass psychische Krankheiten im Sport kein Tabu mehr sind.
Quelle: IMAGO / Sportfoto Rudel

#3 Nils Petersen

Auch Nils Petersen, der ehemalige Nationalspieler und Rekordtorschütze des SC Freiburg, öffnete sich bereits in mehreren Interviews über seine eigenen mentalen Herausforderungen während seiner aktiven Karriere. „Es war für mich eine existenzielle Angst, was als nächstes kommt“, beschreibt er die dunklen Zeiten, die bereits vor der WM 2018 begannen gegenüber kicker. Besonders während seiner Zeit bei Bayern und der Nationalmannschaft fühlte er sich oft „am falschen Ort“ und kämpfte mit Selbstzweifeln. „Ich habe mir zu wenig zugetraut, war im Training zu brav und habe mich untergeordnet“, so der Ex-Profi, der heute im Reinen mit sich selbst ist. Petersen sieht aber beispielsweise den Umgang mit Schmerzmitteln im Fußball kritisch: „Ich kann verstehen, dass der eine oder andere mit Schmerzmitteln nachgeholfen hat, um seine Jahre als Profi so erfolgreich wie möglich zu bestreiten. Aber die Nebenwirkungen im Alltag sind nicht zu unterschätzen.“ Für ihn ist es entscheidend, dass das Thema mentale Gesundheit nicht mehr als Tabu behandelt wird. „Wenn man sich artikuliert, merkt man erst einmal, dass auch andere Kollegen unter ähnlichen Problemen leiden“, sagt er und betont, wie wichtig es sei, offen über solche Themen zu sprechen, um Betroffenen zu helfen.

Machen wir weiter ...

Max Eberl musste aufgrund einer psychischen Erkrankung viel Kritik von Außen einstecken.
Quelle: IMAGO / Sven Simon

#4 Max Eberl

Max Eberl, aktueller Sportvorstand des FC Bayern, sprach auf der Spobis-Konferenz über seine Burn-Out-Erkrankung. Er erzählte, wie er sich schon 2021 eine Auszeit nahm, nachdem sich über Jahre hinweg Symptome einer Depression aufgebaut hatten: „Es wurde eine situative Depression laut Arzt beschrieben.“ 2022 trat er als Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach zurück, da er sich nicht mehr in der Lage sah, die Anforderungen zu erfüllen. „Der Fußball hat mir zu der Zeit nichts mehr gegeben“, so Eberl. Er zeigte sich jedoch wirklich enttäuscht über die öffentliche Kritik nach seinem Wechsel zu RB Leipzig, bei dem ihm vorgeworfen wurde, seine Erkrankung sei erfunden. „Was mich dann wirklich sehr getroffen hat, war, dass die Menschen Schauspielerei und Theater unterstellt haben.“ Heute achtet er auf Warnsignale und Pausen. „Wenn ich heute mit dem Hund gehe, lasse ich mein Handy zu Hause“, erklärt er, um den nötigen Abstand zu gewinnen und sich selbst zu schützen.

Auch Sebastian Deisler hatte starke Probleme ...

Sebastian Deisler zog sich früh vom Fußball zurück. Grund waren psychische Probleme.
Quelle: IMAGO / Sven Simon

#5 Sebastian Deisler

Sebastian Deisler zog sich nach seinem Rücktritt 2007 weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. In Freiburg und seiner Heimatstadt Lörrach wussten die Menschen wenig Konkretes über seinen Verbleib. Deisler, der als „Basti Fantasti“ gefeiert wurde, äußerte bei seinem Rücktritt 2007 auf der Pressekonferenz vom FC Bayern damals: „Mit der richtigen Freude spiele ich nicht mehr Fußball.“ Der Druck und die Erwartungen im Profifußball belasteten ihn zunehmend. Auch Uli Hoeneß erinnerte sich später an die schwierigen letzten Tage vor Deislers Rücktritt. Trotz intensiven Gesprächen und hohem Einsatz beim Training, gab Deisler an, „nicht mehr weiterzumachen“ und kündigte seinen Rücktritt an. Heute lebt er als Privatperson und feierte 2023 seinen 45. Geburtstag.

Der Spieler auf der nächsten Seite ist noch sehr jung ...

Benjamin Pavard ist ein noch sehr junger Spieler, der mit Depressionen zu kämpfen hatte.
Quelle: IMAGO / LaPresse

#6 Bejamin Pavard

Der Inter Mailand Kicker Benjamin Pavard hat schon vor einiger Zeit öffentlich gemacht, dass auch er an Depressionen litt. Der ehemalige Abwehrspieler des FC Bayern sprach über die schwierige Phase zu Beginn der Corona-Pandemie. „Ich mag das Wort Depression nicht, aber das war es“, sagte er im Interview mit Le Parisien. Anfangs habe er versucht, es zu ignorieren, doch als er morgens ohne Appetit aufwachte und ohne Freude ins Training ging, erkannte er den Ernst der Lage: „Ich brauchte menschlichen Kontakt, ein schönes Haus mit Fitnessstudio reicht nicht.“ Pavard hielt seine Probleme lange geheim, sagt aber heute: „Ich bin als besserer Mensch daraus hervorgegangen.“ Schon 2022 sprach er von einer „schwierigen Phase“, doch erst jetzt nannte er es offen eine Depression. Im Sommer stellte er zudem vieles infrage, erhielt Anrufe von anderen Vereinen. Letztlich überzeugte ihn der damalige Bayern-Trainer Julian Nagelsmann vom Verbleib: „Er machte mir klar, dass ich eine große Rolle spielen werde.“

Auch eine der größten Fußballlegenden hatte Probleme ...

Ottmar Hitzfeld setzt viel daran, dass das Thema Depressionen und psychische Krankheiten heute mehr Beachtung in der Öffentlichkeit bekommt.
Quelle: IMAGO / Future Image

#7 Ottmar Hitzfeld

Ottmar Hitzfeld sprach vor einigen Jahren in einem Interview mit dem „SWR“ über seine Depression. „Es war ein schleichender Prozess“, sagt der ehemalige Kicker. Damals sei das Thema wenig bekannt gewesen. Selbst als Bayern-Talent Sebastian Deisler erkrankte, habe er keine Parallelen zu sich gesehen. Erst eine Angstattacke im Auto öffnete ihm die Augen: „Ich riss das Fenster auf, aber es half nichts.“ Schließlich suchte er heimlich Hilfe bei Professor Florian Holsboer in München. „Ein Trainer beim Psychologen? Das wäre undenkbar gewesen“, erinnert sich Hitzfeld. Therapie und Medikamente halfen ihm. Einen Trainerjob bei Real Madrid lehnte er in dieser Zeit ab, „Es war die richtige Entscheidung.“ Heute freut er sich, dass Depressionen im Fußball offener thematisiert werden und Sportpsychologen zur Betreuung gehören. 

Erfahre jetzt noch mehr über einen der legendärsten Fußballtrainer aller Zeiten in seiner Biografie .

Wir sind leider noch nicht am Ende ...

Ralf Rangnick hatte mit einem Burn-Out zu kämpfen.
Quelle: IMAGO / Laci Perenyi

#8 Ralf Rangnick

Ralf Rangnick trat schon im September 2011 als Trainer von Schalke 04 zurück – wegen Burn-Out. „Ich bin momentan nicht in der Lage, die Kraft und Energie aufzubringen“, erklärte er der Sport Bild. Psychische Belastungen wurden im Sport lange verdrängt. Doch immer mehr Trainer und Spieler sprechen offen darüber. Bei Rangnick war es ein schleichender Prozess, der ihn schließlich zwang, eine Pause einzulegen. Auch Sportpsychologe Lothar Linz erklärt: „Der Akku ist irgendwann leer.“ Der enge Spielplan, ständiger Leistungsdruck und fehlende Erholung können zu Burn-Out führen. Symptome wie Unruhe, Reizbarkeit und Appetitlosigkeit sind Warnsignale.

Auch der nächste Spieler hatte mit seiner Kraft zu kämpfen ...

Auch Markus Miller hatte Probleme mit dem Druck im Fußball.
Quelle: IMAGO / Dehli-News

#9 Markus Miller

Auch Markus Miller, ehemaliger Torhüter und heutiger Torwarttrainer des KSC, ist betroffen. Ein prägendes Erlebnis war für ihn, als nach einem verlorenen Spiel einige Zuschauer*innen „Miller raus“ riefen – das erklärte er den Badischen neuesten Nachrichten. Für ihn klang es, als ob das ganze Stadion gegen ihn war. Während andere Kicker ihre Probleme aber verbargen, suchte Miller schnell Hilfe. Er verbrachte elf Wochen in einer Klinik und ging mit seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit – ein Schritt, für den er viel Unterstützung erhielt. „Irgendwann musste ich auf dem Weg zum Training anhalten, weil ich nicht mehr konnte“, erinnert er sich. 

Auch der internationale Star hat viel gelitten ...

Auch Weltfussballer Álvaro Morata hatte mit extremen psychischen Problemen zu kämpfen.
Quelle: IMAGO / Seskim Photo TR

#10 Álvaro Morata

Álvaro Morata redet heute offen über seine Depressionen und Panikattacken vor der EM 2024. „Man hat eine andere Person in sich, gegen die man täglich kämpfen muss“, erklärte er im Podcast „Herrera en Cope“. Besonders die ständige Kritik belastete ihn. Es wurde ihm sogar „peinlich“, mit seinen Kindern in der Öffentlichkeit zu sein. Drei Monate vor der EM wusste er überhaupt nicht, ob er jemals wieder spielen könnte. „Ich dachte, ich könnte meine Schuhe nicht mehr anziehen“, erzählt er. Panikattacken zwangen ihn, nach Hause zu rennen. Er suchte Hilfe bei einem Psychiater und erhielt Medikamente. Unterstützung bekam er auch von Diego Simeone, Koke und Atlético-Klubchef Miguel Ángel Gil. 

Ein sehr bekannter Fall endete leider sehr tragisch ...

Robert Enke nahm sich das Leben. Er litt an schweren Depressionen.
Quelle: IMAGO / Eisenhuth

#11 Tragischer Vorfall: Robert Enke nahm sich das Leben

Robert Enke war nicht nur ein herausragender Torwart, sondern auch ein besonderer Mensch. Trotz sportlicher Erfolge kämpfte er mit schweren Schicksalsschlägen und einer Krankheit, die lange verborgen blieb. Am 10. November 2009 nahm er sich das Leben – er litt an Depressionen. Seine Karriere führte ihn von Borussia Mönchengladbach über Benfica Lissabon bis zum FC Barcelona. Doch während er auf dem Platz glänzte, wuchs in ihm der innere Kampf. Besonders schwer traf ihn der Verlust seiner Tochter Lara im Jahr 2006. Trotz des Schmerzes spielte er weiter, wurde Kapitän in Hannover und sogar Kandidat für die WM 2010. Im Sommer 2009 kehrten die Depressionen zurück. Obwohl er professionelle Hilfe erwog, entschied er sich anders. Zwei Tage nach seinem letzten Spiel für Hannover 96 verstarb er. Zurück blieben seine Frau Teresa und ihre Adoptivtochter Leila – und eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, über mentale Gesundheit zu sprechen.

. Sein Leben wurde in der Biografie „Ein allzu kurzes Leben“ festgehalten.

Seine Frau hatte danach eine wichtige Mission ...

Teresa Enke setzt sich seit dem Tod ihres Mannes stark für Aufklärung über Depressionen und ihre Folgen ein.
Quelle: IMAGO / regios24

Teresa Enke geht in Behandlung und gründet „Robert Enke Stiftung“ zur Aufklärung bei Depressionen

Zwischen seinen beiden Depressionen in den Jahren 2004 und 2009 zeigte Robert Enke eine unglaubliche mentale Stärke als Profisportler. „Nach Laras Tod war er stabil“, erinnert sich seine Frau Teresa Enke gegenüber „NDR“. Doch die Angst, seine Krankheit öffentlich zu machen, wurde zur Belastung. Aus Sorge um seine Karriere entschied er sich gegen eine stationäre Behandlung – eine Entscheidung, die ihn letztlich das Leben kostete. „Die Klinik hätte ihn retten können, davon bin ich überzeugt“, sagt Teresa Enke. Sein tragischer Tod lenkte die Aufmerksamkeit auf Depression als ernsthafte Krankheit. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, gründeten der DFB, die DFL und Hannover 96 im Januar 2010 die Robert-Enke-Stiftung. Neben der Aufklärung über Depressionen setzt sie sich – auf Wunsch von Teresa Enke, die auch als Vorsitzende agiert – auch für herzkranke Kinder und deren Familien ein.

Auf der nächsten Seite findest du wichtige Hinweise, falls du selbst betroffen bist oder Kontakt zu Betroffenen haben solltest.

Es ist wichtig, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Quelle: IMAGO / peopleimages.com

Hilfe für Betroffene

Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-Out können jede*n treffen – auch Spitzensportler*innen. Wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu suchen. Wer sich überfordert, antriebslos oder dauerhaft niedergeschlagen fühlt, sollte mit einer vertrauten Person oder einem Facharzt oder -ärztin sprechen. In Deutschland bietet die Telefonseelsorge unter 0800 111 0111 oder 0800 111 0222 rund um die Uhr anonyme und kostenlose Unterstützung. Auch die Deutsche Depressionshilfe (www.deutsche-depressionshilfe.de) stellt Informationen und Hilfsangebote bereit.

Für Sportler*innen gibt es außerdem spezielle Angebote, darunter die bereits erwähnte Robert-Enke-Stiftung, die sich für Aufklärung und Unterstützung bei psychischen Erkrankungen im Sport einsetzt. Professionelle Hilfe kann dabei helfen, den Weg aus der Krise zu finden. Niemand ist mit seinen Problemen allein, und es gibt immer Wege zur Besserung.

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