Lukas Podolski: Döner, Vermögen, Kinder und Frau – das macht er heute

Lukas Podolski ist wirklich eine absolute Fußballlegende! Doch was passierte nach seinem aktiven Karriere-Aus in Deutschland und was macht er heute?

Wie sieht das Leben von „Prinz Poldi“ heute aus?
Quelle: IMAGO / SOPA Images

Lukas Podolski ist nicht nur eine absolute Fußball-Legende, sondern hat noch einiges mehr zu bieten. Doch was macht „Prinz Poldi“ heute? 

Beginnen wir auf der nächsten Seite ...

Lukas Podolski spielte in sehr vielen Vereinen. Bayern München war einer davon.
Quelle: IMAGO / Sven Simon

Die Fußballstationen von Lukas Podolski

Lukas Podolski ist eine echte Fußballlegende mit einer wirklich beeindruckenden Karriere. Er startete 2003 beim 1. FC Köln, schon hier glänzte er als Ausnahmetalent. 2006 wechselte er zum FC Bayern München, gewann dort die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal, konnte sich aber leider nicht dauerhaft durchsetzen. Seine Rückkehr zum 1. FC Köln 2009 machte ihn dann zur absoluten Vereinsikone. 2012 folgte der Wechsel zum FC Arsenal in die Premier League, wo er den FA Cup und den englischen Supercup gewann. Danach spielte er bei Top-Klubs auf der ganzen Welt: Er wurde mit Galatasaray türkischer Pokalsieger, holte mit Vissel Kōbe in Japan den Kaiserpokal und spielte anschließend für Antalyaspor. Seit 2021 begeistert er nun die Fans von Górnik Zabrze in Polen. Wie lange seine Fußballreise noch gehen wird, kann man aktuell nur erahnen.

Er war extrem wichtig für die deutsche Nationalmannschaft ...

Lukas Podolski ist in der deutschen Nationalmannschaft eine absolute Legende.
Quelle: IMAGO / Fotoarena International

Lukas Podolski wurde Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft

Lukas Podolski ist eine der größten Legenden der deutschen Nationalmannschaft. Seine Reise begann 2001 in den Jugendmannschaften, doch schon 2004 wurde er tatsächlich ohne ein einziges A-Länderspiel direkt für die EM nominiert. Bei der WM 2006 begeisterte er dann als bester junger Spieler des Turniers und ließ dabei sogar Messi und Ronaldo hinter sich. Mit 21 Jahren hatte er bereits 16 Länderspieltore auf dem Konto – eine Marke, die vor ihm niemand in diesem Alter erreicht hatte. Über Jahre hinweg war er ein Schlüsselspieler: Bei der EM 2008 schoss er drei wichtige Tore, bei der WM 2010 glänzte er erneut mit entscheidenden Treffern, und 2014 kam dann auch noch der Weltmeistertitel. Mit 130 Länderspielen und 49 Toren überholte er Legenden wie Jürgen Klinsmann und Rudi Völler in der ewigen Torjägerliste. Im März 2017 traf er in seinem letzten Spiel gegen England mit einem Traumtor zum 1:0-Sieg – ein würdiger Abschluss.

Er engagiert sich bis heute gerne sozial ...

Lukas Podolski engagiert sich in vielen sozialen Projekten.
Quelle: IMAGO / Herbert Bucco

Lukas Podolski engagiert sich sozial

2010 gründete er die „Lukas-Podolski-Stiftung“, mit der er Sport- und Bildungsprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt. Er setzt sich außerdem für die „Sepp-Herberger-Stiftung“, das Hilfswerk „Die Arche“ und die „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ ein. Mit dem Benefizspiel „Lukas & Friends vs. Per & Friends“ im Jahr 2013 sammelte er gemeinsam mit Per Mertesacker 100.000 Euro für wohltätige Zwecke. 2014 übernahm er als Leitfigur die erste DFB-Gesundheitsaktion „Bleib am Ball“, die sich im Kampf gegen Krebs engagiert. Zudem versteigerte er immer wieder persönliche Gegenstände, um Geld für Kinderhilfsorganisationen zu sammeln – sei es ein signiertes Trikot oder ein gemeinsamer Nachmittag in seiner Eisdiele.

Apropos Eisdiele. Da könnte es klingeln, oder? 

Lukas Podolski ist heute ein richtiger Unternehmer.
Quelle: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Lukas Podolski verkauft Döner und Kleidung

Lukas Podolski ist tatsächlich ein richtiger Großunternehmer! Mit seiner Eisdiele „Ice Cream United“ in Köln, die er 2017 mit einer befreundeten italienischen Familie eröffnete, brachte er seine persönliche  Leidenschaft für Eis unter die Leute. Doch damit nicht genug: Anfang 2018 stieg er auch in das Döner-Geschäft ein und eröffnete den „Mangal Döner“, mittlerweile mit mehreren Filialen in Deutschland. Neben seinen kulinarischen Projekten ist er auch Mitinhaber des Brauhauses „Zum Prinzen“ auf dem Kölner Alter Markt. Und wer Podolski kennt, weiß, dass Sportmode für ihn ebenfalls eine wichtige Angelegenheit sind: Seit 2014 betreibt er sein eigenes Modelabel „LP STRASSENKICKER“, das Freizeit- und Sportbekleidung vertreibt – mit eigenem Flagshipstore in Köln. Sein wohl größtes Projekt ist die „Straßenkicker Base“ in Köln-Mülheim. Hier hat er nun eine ganze Kombination aus Dönerimbiss, Modegeschäft, Sportsbar und einer Fußballhalle mit sieben Kleinspielfeldern geschaffen.

Er hat auch ein Festival gegründet ...

Lukas Podolski ist Mitbegründer des „Glücksgefühle“ Festivals.
Quelle: IMAGO / BOBO

Lukas Podolski hat ein Festival in die Welt gesetzt

Lukas Podolski erobert auch die Festival-Welt: Gemeinsam mit Musikmanager Markus Krampe hat er das „Glücksgefühle Festival“ ins Leben gerufen – ein Event für Pop, Rock, Hip-Hop und EDM auf dem legendären Hockenheimring. Die erste Ausgabe 2023 war ein voller Erfolg, mit rund 130.000 verkauften Tickets. 2024 setzte das Festival noch einen drauf – 200.000 Besucher*innen feierten zu nationalen und internationalen Künstler*innen. Auch 2025 wird das Festival stattfinden. Mit drei Bühnen bietet das Festival eine Mischung aus Live-Musik und DJ-Sets. 

Er war auch gerne einmal im Fernsehen zu sehen ...

Lukas Podolski war Teil einiger Shows im Fernsehen.
Quelle: IMAGO / Christian Schroedter

Lukas Podolski als TV-Star

Ende Juni 2021 gab die RTL-Gruppe bekannt, dass Lukas Podolski in verschiedenen Unterhaltungsshows sowie im Sport-Bereich mitwirken wird. Geplant war sogar, dass er ab der 15. Staffel von „Das Supertalent“ in der Jury sitzt. Aufgrund eines positiven Corona-Tests nach dem ersten Drehtag konnte er jedoch nicht weiter teilnehmen, und die Ehrlich Brothers übernahmen damals seine Rolle. Im November 2021 trat er dann in der RTL-Show „Bin ich schlauer als Lukas Podolski?“ auf, bei der er sich in einem Logik- und Klugheitstest mit anderen Prominenten maß. Im September 2022 war er außerdem zu Gast bei der Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“.

Er ist auch Gründer einer Kleinfeldliga ...

Lukas Podolski ist Gründer einer Kleinfeldliga.
Quelle: IMAGO / Kirchner-Media

Lukas Podolski und die „Baller League“

Der 66-Jährige gründete zusammen mit BVB-Star Mats Hummels eine neue Hallenfußball-Liga namens „Baller League“, die im Januar 2024 in ihre erste Saison startete. In dieser Liga treten Amateurkicker im 6 gegen 6-Format mit speziellen Regeln gegeneinander an, wobei prominente Team-Manager die Spieler betreuen. Sie ist inspiriert von der spanischen „Kings League“ und ähnelt auch der „Icon League“ von Toni Kroos. In der ersten Staffel konnte sein Team „Streets United“ sogar den Sieg mit nach Hause nehmen.

Und jetzt kommt plötzlich noch eine neue Überraschung ...

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Lukas Podolski bekommt eine eigene Netflix Doku

Netflix hat im Januar 2025 eine neue Dokumentation über Lukas Podolski angekündigt, die auf einer Veranstaltung in Berlin vorgestellt wurde. Die Mitteilung sorgte jedoch zunächst für Verwirrung, da sie den Eindruck erweckte, dass der Fußballer seine Karriere bereits beendet hat – obwohl er noch aktiv spielt. „Die Netflix-Dokumentation begleitet Lukas Podolski beim Ende seiner Fußballerlaufbahn und zeigt bisher ungesehene Facetten eines Vorzeige-Sportlers und -Menschen“, hieß es in der offiziellen Mitteilung. Obwohl Podolski bereits im Juli 2024 angedeutet hatte, dass die aktuelle Saison wahrscheinlich seine letzte sein werde, hielt er sich eine Hintertür offen: „Wenn ich merke, dass ich doch noch Bock habe, spiele ich weiter“, erklärte er. Die Dokumentation trägt den Titel „POLDI“ und befindet sich derzeit in Produktion. Es bleibt spannend.

Wie sieht es eigentlich in seinem Privatleben so aus? 

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Lukas Podolski hat eine Frau und ist Vater mehrerer Kinder

Der Kicker ist schon seit Ewigkeiten mit Monika, die ebenfalls aus Polen stammt, verheiratet. Das Paar hat seit 2011 eine glückliche Ehe und drei gemeinsame Kinder: Louis, Maya und die jüngste Tochter, Ella, die im Januar 2023 geboren wurde. In einem Interview im MagentaTV-Format „More than Talking“ mit Verona Pooth erzählte Podolski einmal, dass er bis zu seiner Begegnung mit Monika keine Freundin hatte und ein Freund ihn damals mit ihr zusammengebracht hat. Ansonsten hält er sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit und teilt nur ab und zu gemeinsame (Urlaubs-)Fotos mit seiner Familie auf Instagram.

Wie sieht das mit seinem Vermögen aus?

Wie viel Geld hat Lukas Podolski über die Jahre eigentlich so verdient?
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Das Vermögen von Lukas Podolski

Lukas Podolski hat sich über die Jahre ein beachtliches Vermögen von schätzungsweise rund 50 Millionen Euro erarbeitet. Der Großteil seines Einkommens stammt aus seiner Fußballkarriere. Zusätzlich verdiente er durch Sponsoring-Verträge und Kooperationen mit globalen Marken wie Adidas, EA Sports und Pepsi. Doch auch abseits des Spielfelds ist Podolski aktiv, denn er hat, wie bereits erwähnt mehrere gastronomische Betriebe gegründet. Außerdem besitzt er einige Immobilien in Deutschland, darunter eine sehr luxuriöse Wohnung in Köln. Offiziell geäußert hat er sich allerdings nicht.

Er stand viel in der Kritik ...

Lukas Podolski wird aktuell in den Medien recht viel kritisiert.
Quelle: IMAGO / Newspix

Aktuelle Medienkritik an Lukas Podolski

Der Kicker war noch nie wirklich weit von Kontroversen entfernt, was seiner Popularität jedoch bisher keinen wirklichen Schaden zugefügt hat – ganz im Gegenteil, manche fanden diese „Skandälchen“ sogar immer gnaz sympathisch. Doch in letzter Zeit häufen sich Ereignisse und Aussagen, die Podolskis Bild vom fröhlichen Fanliebling eher ins Wanken bringen könnten. Im Januar 2024 sorgte zum Beispiel ein brutal geführtes Foul bei einem Hallenturnier in Kattowitz für Schlagzeilen, auch international. Podolski hatte einen Gegenspieler mit offener Sohle und Kniehöhe getroffen und beschimpfte ihn anschließend noch. Auch eine Aussage zur „Baller League“ und ihre Teilnahmebedingungen für Frauen sorgte für heftige Kritik, als er sich auf die Nachfrage, wieso denn keine Frauen teilnehmen dürfen, sichtlich genervt äußerte. „Das ist eine Baller League, nicht für Kinder, nicht für Frauen, nicht für Babys, sondern für Herren.“

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